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Geriatrische Rehabilitation |
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Ein älterer Mensch braucht die geriatrische Rehabilitation, wenn er durch die Folgen multipler Erkrankungen und Behinderungen in seiner Fähigkeit zur Selbstpflege und selbstständigen Alltagsbewältigung eingeschränkt oder bedroht ist.
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Folgende Aspekte sind für den geriatrischen Patienten typisch:
- hohes biologisches Alter mit physiologischer Altersveränderung
- multiple chronische Erkrankungen und alterstypisch funktionell eingeschränkte Organreserven
- somatisch, kognitiv und affektiv erhöhte Instabilität und verringerte Anpassungsfähigkeit
- fehlende sektorielle Begrenzung eines Organschadens
- kritisch begrenzte Kompensationsfähigkeit
- Gefahr der Fehlanpassung
- reduzierte Spontanrekonvaleszenz
- drohende Immobilisation
- unzureichende und fehlreagierende soziale Unterstützungssysteme
- biografische Krisensituationen
- verminderte und bedrohte Alltagskompetenz
- drohende Langzeitbetreuung und Langzeitpflege
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Zentrale Aufgabe der geriatrischen Rehabilitation ist die Verbesserung der akut aufgetretenen Erkrankungen mit deren anhaltenden Beschwerden und Leistungseinschränkungen. Zusätzlich werden bedrohte oder gestörte Alltagsfunktionen erfasst und behandelt. Wesentlich dabei sind die Lebensplanung und Zielsetzung des Patienten selbst.
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Das wichtigste Ziel der geriatrischen Rehabilitation ist die Wiedergewinnung der größtmöglichen Selbstständigkeit in einem selbstbestimmten Alltag. Dabei sollten unbedingt die Rückkehr und das Verbleiben in der eigenen Wohnung angestrebt werden. Genauso wichtig ist die Vermeidung von Pflegebedürftigkeit sowie dauerhaften Handlungs- und Leistungseinschränkungen bei chronischen Erkrankungen.
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